Statusbericht: 6 Monate.

Ein halbes Jahr. BÄM. Ich schreibe aus der Vergangenheit. Heute ist gar nicht heute und ich hab es noch gar nicht geschafft, dieses Ziel. Aber ich werde es erreichen – easy as a shit in the morning. Denn es geht mir gut – mein kifffreies Leben fühlt sich gut an. Es ist leichter geworden. Zeug regeln, weiterkommen, durchatmen, Arbeiten, freundlich sein, ausrasten – alles ist lockerer.

Heute, also Samstag, Stichtag (ich konnte das rekonstruieren – am 19.01.2014 habe ich den letzten Joint geraucht), sitze ich betrunken in Berlin auf einem Hausboot und schippere über die Havel oder ein anderes Berliner Gewässer. Woher soll ich das denn heute wissen, also jetzt, ihr wisst schon. Ich genieße das fantastische Wetter und habe wenig Sorgen. Ist noch genug Bier kalt?

Ich habe diesen Blog gestartet, weil ich meine Sorgen, meine Traurigkeit und meine Ängste teilen wollte. Es hat mir sehr geholfen diese Gedanken hier niederzuschreiben. Diese Themen gehen mir langsam aus. Das ist eine gute Sache. Und jetzt muss ich mir eine neue Ausrichtung ausdenken. Das Thema ist noch nicht auserzählt und vielleicht dreht sich meine momentane Euphorie ja auch noch mal. Jeder soll sein Ding machen und ich hätte mir nie raten lassen mit dem Kiffen aufzuhören. Ich hätte mir nie eingestanden, dass dieser Lifestyle des täglichen High eigentlich betrübt, mich aufhält und bremst. Heute würde ich Jedem Kiffer raten eine Pause zu machen. Eine endgültige Pause. Es geht prima ohne. NAch Traurigkeit kommt Freiheit, kommt Erkenntnis.

Der Sommer tut gut. Jetzt bricht die zweite Hälfte meines ursprünglichen Plans an und ich freue mich drauf. Auf geht’s.

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5 Kommentare

    1. Good boy! Ich freue mich so sehr für dich!!! Wir machen das gut, jeder für sich! Aaach so viel Liebe, das Leben ist so schön! Du bekommst deinen fisch noch 😉

  1. Klingt schön. Aber zuviel Alk ist auch nix, nur mal so am Rande. Will nicht den Moralapostel raushängen lassen, aber ist doch so.

    1. Da hast du völlig recht. Und ich bin auch hier aufmerksam. Aber mit Alkohol hab ich kein Problem. Nach einen so biergetränkten Wochenende ist eine Pause angesagt. Nicht erzwungen, sondern natürlich. Ich hab gar keine Lust heute Abend wieder zu trinken.

      Das ist eben der Unterschied zwischen Sucht und Genuss.

      1. Und genauso soll es sein! Ohne Genuss wäre das Leben ja nur halb so schön. Ich glaube, ich trau mir da noch nicht selbst über den Weg. Die Boot-Szenerie plus Alkohol – und dann die Joints an dir vorbeiziehen lassen, puh. Ich hab immer noch Probleme neben Zigarettenrauchern zu stehen, wenn ich Alk trinke, da könnte ich gerade wieder das Rauchen anfangen. Will gar nicht wissen, wie schwer ich mir da an deiner Stelle getan hätte.

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